CO₂ in Innenräumen
Was CO₂ mit uns macht — und warum der Grenzwert von 1.000 ppm so entscheidend ist.
Wie wirkt CO₂ auf den menschlichen Körper?
Die natürliche CO₂-Konzentration in der Aussenluft beträgt rund 400 bis 450 ppm (Teile pro Million). In Innenräumen steigt dieser Wert durch die Atemluft der anwesenden Personen kontinuierlich an — und das mit spürbaren Auswirkungen auf Konzentration, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.
CO₂ ist ein natürliches Stoffwechselprodukt des Menschen und an der Regulation von Atmung, Kreislauf und Blutgefässreaktionen beteiligt. Das venöse Blut transportiert CO₂ zur Lunge, wo es über einen Druckausgleich in die Lungenbläschen abgegeben und beim Ausatmen aus dem Körper abgeführt wird. Steigt die CO₂-Konzentration in der Raumluft, wird dieser Austausch ineffizienter.
CO₂-Konzentration und ihre Wirkung
Warum ist der Grenzwert von 1.000 ppm so wichtig?
Die Schweizer Norm SIA 382/1 sowie die europäische Norm EN 16798-1 definieren 1.000 ppm CO₂ als Richtwert für eine akzeptable Raumluftqualität in Aufenthaltsräumen. Wird dieser Wert dauerhaft überschritten, sinken Konzentrationsfähigkeit und Produktivität nachweislich — mit direkten Auswirkungen auf Lernleistung, Arbeitseffizienz und Wohlbefinden.
Mit einer richtig ausgelegten und bedarfsgeregelten Lüftungsanlage lässt sich dieser Wert zuverlässig einhalten — unabhängig von der Belegungszahl oder der Jahreszeit.
CO₂-Konzentration berechnen
Die benötigte Frischluftzufuhr hängt von der Raumgrösse, der Personenzahl und der Nutzungsdauer ab. Als Faustregel gilt:
Benötigter Aussenluftvolumenstrom = Anzahl Personen × 25–36 m³/h pro Person
(Richtwert gemäss SIA 382/1 und EN 16798-1, Kategorie II)
Für eine präzise Auslegung Ihrer Lüftungsanlage beraten wir Sie gerne persönlich. Kontaktieren Sie uns — wir berechnen den benötigten Volumenstrom für Ihr Projekt.
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